Abgasuntersuchung (AU) – wie oft muss ich diese durchführen?

Die AU ist die regelmäßig durchzuführende Überprüfung des Abgasverhaltens. Geprüft werden im Wesentlichen bei Fahrzeugen mit Benzinmotoren der CO-Gehalt im Abgas und der Regelkreis durch Aufschaltung einer Störgröße. Bestandteile des Regelkreises sind alle Komponenten des Fahrzeugmotors, deren Funktionen abgasrelevant sind. Dies sind z. B. Lambda-Sonde, Einspritzssystem, Luftmengenmesser etc. Diese Teile werden nicht einzeln geprüft, sondern in ihrem Zusammenwirken durch die vom Fahrzeughersteller vorgegebene Störgröße. So wird z. B. für einen definierten Zeitraum zusätzlich Luft in das ansonsten geschlossene Ansaugsystem gegeben, um die im Motorsteuergerät abgespeicherten Abläufe zu stören. Das Steuergerät muss über die Sensorik diese Störung erkennen und entsprechend korrigieren bzw. ausregeln. Eine derartige Korrektur ist am AU-Testgerät zu erkennen.

Bei Fahrzeugen mit Dieselmotor wird die AU durch mehrmaliges Hochdrehen des Motors bis zur Abregeldrehzahl im Leerlauf ermittelt. Festgestellt wird der Trübungswert. Gemessen wird bei diesem Verfahren die Lichtbrechung/ Reflektion durch die im Dieselabgas enthaltenen Rußpartikel.

Neufahrzeuge müssen zum ersten mal nach drei Jahren zur AU und anschließend alle zwei Jahre. In der Regel ist der AU-Termin analog zur Hauptuntersuchung (HU).

Zuletzt aktualisiert am 11.06.2013 von Dominique Winkler.

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