News vom 01. March 2010
Wichtiges Signal für saubere Luft – DPF-Förderung soll verlängert werden
- HJS begrüßt Entscheidung des Bundeskabinetts zur Verlängerung der Barprämie
- Handwerker und Gewerbetreibende profitieren von Ausweitung der Förderung auf leichte Nutzfahrzeuge
- Neue Umweltzonen und verschärfte Regelungen ab 1. Januar 2010 – freie Fahrt mit Diesel-Partikelfilter
Menden, 16. Dezember 2009 – Die HJS Fahrzeugtechnik GmbH und Co KG begrüßt die Entscheidung des Bundeskabinetts, die staatliche Förderung von Diesel-Partikelfiltern in Höhe von 330 Euro zu verlängern und auf leichte Nutzfahrzeuge auszuweiten. „Mit ihrer Entscheidung setzt die Bundesregierung das richtige Signal, um die Luftqualität in den Städten weiter zu verbessern“, sagt Hermann Josef Schulte, Gründer und Inhaber des Spezialisten für Abgastechnik aus dem Sauerland. „Diesel-Fahrer, Werkstätten und Hersteller haben jetzt die notwendige Planungssicherheit.“ Die Ausweitung auf leichte Nutzfahrzeuge kommt vor allem Handwerkern und Gewerbetreibenden zugute.
Ursprünglich war die Förderung bis 31. Dezember 2009 befristet. Nun will die Bundesregierung im Jahr 2010 weitere 65 bis 70 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Der geplante Fördertopf reicht damit für weitere 200.000 Nachrüstungen. Die entsprechende gesetzliche Regelung soll mit Verkündung des Haushaltsgesetzes 2010 in Kraft treten. Für Nachrüstungen im ersten Quartal 2010 wird es voraussichtlich eine rückwirkende Vereinbarung zur Auszahlung der Förderung geben.
Berlin und Hannover schalten auf Grün
Wegen zu hoher Feinstaubbelastung führen zum Jahreswechsel mit Bonn, Freiburg, Heidelberg, Münster und Osnabrück weitere deutsche Städte Umweltzonen ein. Zugleich werden bestehende Regelungen verschärft. In Berlin und Hannover ist die Schonzeit am 1. Januar vorbei: Beide Städte lassen dann nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Innenstadt. Auch Frankfurt am Main, Stuttgart und München schränken die Zufahrt weiter ein. Bei Verstößen drohen ein Bußgeld von 40 Euro und ein Punkt in Flensburg. „Jetzt wird es für alle Diesel-Besitzer ernst“, so Schulte. „Aber an einer Verschärfung der Umweltzonen führt kein Weg vorbei. Die Feinstaubwerte sind in vielen Städten immer noch zu hoch.“ Um Strafzahlungen an die EU zu entgehen, sind Städte und Kommunen gezwungen, Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung zu ergreifen.
Langfristig freie Fahrt in den Umweltzonen haben nur Fahrzeuge mit grüner Plakette – und die können auch ältere Diesel durch Nachrüstung bekommen: Der Einbau eines TÜV-geprüften und vom ADAC empfohlenen HJS City-Filters sichert eine bessere „Partikelminderungsstufe“. Das heißt: Der Filter macht „rote“ Fahrzeuge „gelb“ und „gelbe“ Fahrzeuge „grün“. Er wurde speziell für die Nachrüstung entwickelt, ist wartungsfrei und hält ein Fahrzeugleben lang. Der Einbau in der Werkstatt dauert maximal eine Stunde; weder Sensorik noch Elektronik sind betroffen und auch in die Motorsteuerung wird nicht eingegriffen.
Nachrüstung bietet viele Vorteile
In den vergangenen Monaten haben sich immer mehr Pkw-Halter für den Einbau eines Diesel-Partikelfilters entschieden: Waren es in der ersten Jahreshälfte noch etwa 6.000 Nachrüstungen pro Monat, ist ihre Zahl seit der Einführung des staatlichen Barzuschusses im August regelrecht explodiert. Die Barprämie habe vielen die Entscheidung nachzurüsten erheblich erleichtert, macht Schulte deutlich. „Die Ausweitung auf leichte Nutzfahrzeuge ab 2010 ist auch das richtige Signal an die Wirtschaft, denn davon profitieren vor allem Handwerker und kleine Unternehmen.“
Eine Nachrüstung lohnt sich nicht nur, weil mit grüner Plakette auch in Zukunft die mittlerweile mehr als 40 deutschen Umweltzonen offen stehen, sie bringt auch steuerliche Vorteile. Für Diesel ohne Filter sind im Jahr durchschnittlich 24 Euro Kfz-Steuer mehr fällig als für „saubere“ Pkw. Der Einbau eines Diesel-Partikelfilters erhöht zudem den Wiederverkaufswert des Fahrzeugs – laut den Experten des Fahrzeugbewerters Schwacke um etwa 600 Euro. Gebrauchtwagen ohne grüne Plakette lassen sich in Städten mit Umweltzone kaum noch verkaufen.
Fragen zur Nachrüstung beantwortet das HJS-Team unter der Info-Hotline 01805 -457 373*. Umfangreiche Informationen zum Barzuschuss und zum aktuellen Lieferprogramm für HJS Partikelfilter-Systeme finden Interessierte unter www.city-filter.de. Mehr zur Beantragung der Barprämie bei der BAFA-Hotline unter 030 - 346 465 480 oder per E-Mail an partikelfilter@bafa.bund.
*0, 12 €/Min aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkpreise können abweichen