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Regelrohrverschluss (City-Filter)Zum Vergrößern bitte klicken.

Speziell zur Erfüllung der Anforderungen an Nachrüstfilter hat die Firma HJS Fahrzeugtechnik auf Grundlage des HJS-Sintermetallfilter (SMF®) einen City-Filter entwickelt, der auf eine konkrete Abscheiderate eingestellt werden kann und die Vorteile einer hohen Abscheiderate mit einer hohen Funktionssicherheit vereint. Dabei kann der City-Filter auch unter ungünstigen Randbedingungen bei entsprechender Auslegung ohne die Notwendigkeit eines aufwendigen Regenerationsmanagements betrieben werden. Zur Unterstützung der Regeneration wird ein vorgeschalteter Dieseloxidationskatalysator verwendet. Der City-Filter ist ebenfalls katalytisch aktiviert.

Der Abscheidegrad für Russpartikel und das Filterregenerationsverhalten kann beim City-Filter durch ein von HJS entwickeltes integriertes Partikelmassen-Steuerrohr in seiner Längsachse auf eine spezifisch geforderte Partikelminderung und eine variable Verblockungssicherung eingestellt werden. Je kleiner der hydraulische Querschnitt gewählt werden kann, desto höher ist der Filterabscheidegrad.

Unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet, überrascht es auf den ersten Blick, dass HJS beim City-Filter nicht den vollen Abscheidegrad des Jetfilters nutzt. Der Grund für die beschriebene Auslegung des neuen City-Filters liegt in der Notwendigkeit einer deutlichen Minderung der Systemkosten. Bei geringeren Abscheidegraden des Filters, die sich jeweils eng an den aktuell geforderten Grenzwerten orientieren, reduzieren sich die Systemkosten erheblich, da ein Regenerationsmanagement mit aufwändiger Technik entfällt. Im günstigen Fall kann der original verbaute Oxidationskatalysator des Automobilherstellers weiter verwendet werden. Dieser wird durch den City-Filter, der sich dank seiner katalytischen Beschichtung in Fahrbetrieb reinigt, ergänzt.

Die derzeitige Entwicklung rund um Grenzwerte bei Russpartikeln und die geplante Einführung der EURO 5-Norm werden dazu führen, dass sich die Grenzwerte erneut verschärfen. Auf diese Situation kann beim City-Filter je nach den aktuellen Erfordernissen durch eine Veränderung des freien hydraulischen Querschnitts des Partikelmassen-Steuerrohres reagiert werden. Zudem besitzt der Filter das Potential, noch mit einer Regenerationseinheit für den Russabbrand nachgerüstet zu werden. Diese Flexibilität ermöglicht heute niedrige Systemkosten in Verbindung mit der Erfüllung der Grenzwerte und staatlichen Förderungen. Gleichzeitig kann der City-Filter später mit einem überschaubaren Aufwand für die Anforderungen von morgen nachgerüstet werden.

Ein weiterer Vorteil der Auslegung des City-Filters über das integrierte Partikelmassen- Steuerrohr besteht darüber hinaus darin, dass eine Filterregeneration nicht immer vollständig ablaufen muss, da der Filter durch den freien hydraulische Querschnitt nicht vollständig verblocken kann. Unzulässig hohe Gegendrücke durch überladene Filter sind damit weitgehend ausgeschlossen.