Von Kraftfahrzeugen werden die Schadstoffe Kohlenmonoxid (CO), Kohlenwasserstoffe
(HC) und Stickoxide (NOx) sowie von Fahrzeugen mit Dieselmotor zusätzlich auch Partikel (PM) emittiert. Die Emission
dieser Schadstoffe ist durch EU-weit verbindliche Richtlinien (Euro-Normen) begrenzt.
Kohlenwasserstoffe (HC)
Diesel- und Ottokraftstoffe bestehen aus einem Gemisch von Kohlenwasserstoffen (HC). Auch nach der Verbrennung bleiben HC im Abgas.
Aromatische HC gelten als krebserregend. Sie entstehen sowohl bei unvollständiger Verbrennung als auch durch Verdunstung von
Kraftstoff. Zusammen mit Stickoxid und Sonneneinstrahlung verwandelt sich HC in schleimhautreizende organische Verbindungen, die
maßgeblich am Entstehen von Sommersmog beteiligt sind.
Stickoxide (NOX)
NO ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das sich in der Umgebungsluft langsam zu Stickstoffdioxid NO2 umwandelt.
Das allerdings ist giftig und riecht stechend. NO und NO2 werden in der Regel zusammengefasst und als NOx
bezeichnet.
Kohlendioxid (CO2)
Der natürliche Treibhauseffekt ist für unser Klima mit verantwortlich. Ohne die schützende Hülle in der Stratosphäre wäre es
mindestens 30 °C kälter. Tiere und Menschen stoßen CO2 aus, das sowohl von den Pflanzen durch Photosynthese in
O2 umgewandelt als auch von den Meeren absorbiert wird.
Partikel (PM)
Diese stehen ebenso wie der Rußkern im Verdacht, Krebs zu erregen. Die mikroskopisch kleinen Rußteilchen können über die Atemwege in
die Lunge gelangen.
Schwefeldioxid (SO2)
Ein farbloses Gas mit stechendem Geruch und starker Reizwirkung. In Verbindung mit Wasser und Sonnenlicht wird es zu schwefliger
Säure, die als Hauptverursacher des sauren Regens für das Waldsterben verantwortlich ist.