Deutscher Umweltpreis 2003
Deutscher Umweltpreis 2003Johannes Rau
Umweltpreis 2003
Bundespräsident Johannes Rau überreichte am Sonntag, den 26. Oktober 2003 in Osnabrück dem Wissenschaftler Professor Dr. Claus Mattheck und Hermann J. Schulte, Inhaber und Geschäftsführer der HJS Fahrzeugtechnik, den Deutschen Umweltpreis 2003 der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Umweltschutz, so betonte Bundespräsident Johannes Rau, bleibt heute ein Dauerthema und muss auf der Agenda von Industrie und Politik einen festen Platz einnehmen. "Zu lange hat man geglaubt, dass es einen Gegensatz zwischen Ökologie und Ökonomie gibt. Dabei schafft Umweltschutz Arbeitsplätze und vernichtet sie nicht."

Neben der gesamtunternehmerischen Leistung von Hermann J. Schulte würdigt die DBU vor allem die Entwicklung des HJS-Partikelfilters für Dieselmotoren. Der HJS-Filter kann wartungsfrei und langlebig betrieben werden und vermeidet die bauartbedingten Nachteile herkömmlicher keramischer Filter.

Entscheidende Vorteile ergeben sich aus den besonderen Materialeigenschaften des Sintermetalls und dem Systemaufbau des Filters. Um die Emissionsbelastungen der Umwelt zu mindern, sollte so schnell wie eben möglich jeder Dieselmotor mit einem Ruß-Partikelfilter ausgestattet werden. Das JS-Partikelfilter-Konzept, der sogenannte "JET-Filter", bietet alle Voraussetzungen für den Einsatz bei PKW und Nutzfahrzeug-Dieselmotoren, aber auch für Stadtbusse, Kommunalfahrzeuge, Bau- und Landmaschinen u. a. - HJS hat ebenfalls ein 'Retro-Fit' System entwickelt, was den nachträglichen Einbau ermöglicht. Grundsätzlich ist mit dem Einsatz des HJS-Partikelfilters das Dieselabgas rußfrei.

Der Deutsche Umweltpreis 2003 bedeutet für HJS Motivation und Verpflichtung zur weiteren Entwicklung zukunftsweisender Dieselabgastechnologie. Nach dem Ruß stellen die Stickoxide beim Diesel-Abgas noch eine wesentliche Umweltbelastung dar. HJS arbeitet seit geraumer Zeit an einer Technik zur Reduzierung auch dieser Schadstoffe und ist zuversichtlich entsprechende Lösungen bald präsentieren zu können. Der schadstofffreie Dieselmotor - auch für HJS in Zukunft der bestmögliche Antrieb.

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.pdfDieselzukunft (90 KB)
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.pdfKurzportrait der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (93 KB)

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