23.03.2016

DIESEL – sauber in die Zukunft

HJS auf der bauma 2016

Dieselabgase mit Ihren NOx- und Ruß-Belastungen sind insbesondere in Innenstadtbereichen eine ernste Gefahr für die Gesundheit der dort lebenden und arbeitenden Menschen. Zuletzt löste der wiederholte Feinstaubalarm in Stuttgart heftige Resonanz aus, denn die Sensibilität der Gesellschaft für nachhaltigen Umweltschutz wächst weltweit.

Die Paukenschläge zum Thema Dieselemissionen der letzten Monate machen schnell deutlich, welche Auswirkungen möglich sind. Die gesamte Diesel-Branche ist mit einer einschneidenden Standortbestimmung konfrontiert: der Ruf des Diesels steht auf dem Spiel. Die Diesel-Antriebstechnologie muss die immer schärfer werdenden Emissionsvorschriften konsequent und nachhaltig einhalten.

„Dabei ist der Dieselmotor gerade im Nutzfahrzeug- und Industriemotorensegment in vielen Anwendungen praktisch alternativlos“, betont Stefan Lefarth, bei HJS verantwortlich für den Bereich Business Development. „Umso wichtiger ist es, technisch seriöse Antworten auf die Herausforderungen der Gesetzgebung zu finden. Die fortschreitende Globalisierung der Märkte mit ihren spezifischen Randbedingungen, zum Beispiel Kraftstoffqualität, erschwert die Situation. Alternative Kraftstoffe wie z. B. CNG/LPG spielen in vielen Segmenten eine immer wichtigere Rolle, wirtschaftlich und ökologisch“.

In diesem Spannungsfeld hat sich HJS zu einem der führenden ganzheitlichen Abgas-System-Spezialisten entwickelt und ist mit 40jähriger Erfahrung heute breiter aufgestellt denn je. OEMs weltweit setzen auf die HJS-Entwicklungs- und Fertigungskompetenz:

  • Vollständige Abgas-Systemlösungen inklusive Entwicklung OBD und Zertifizierung in Turn-Key
  • Befähigung vorhandener Stufe IIIA Motoren mit autarken Abgassystemen auf Stufe IV, durch den Einsatz von SMF®-Partikelfiltern vorbereitet auf Stufe V
  • Schwefelresistente Filtertechnologien für Schwellenländer
  • Technologien für Diesel-, Benzin- und Gasmotoren

In Deutschland führen darüber hinaus erste Kommunen und private Träger zur Einhaltung innerstädtischer Schadstoffgrenzwerte schrittweise eine Rußpartikelfilterpflicht für Baumaschinen ein. Mit Berlin, Bremen und Baden Württemberg haben die ersten Bundesländer bereits verbindliche Umweltstandards festgelegt, die zu einer deutlichen Verbesserung der Luftqualität führen sollen. Die Unternehmen müssen mitziehen, denn die Vergabe öffentlicher Aufträge wird künftig vielfach an die Bedingung geknüpft sein, ausschließlich Baumaschinen mit eingebautem Rußpartikelfilter zu verwenden.

„Die Modernisierung der Bestandsflotten auf aktuelle Emissionsstandards ist ein langjähriger Prozess. Darüber hinaus sind nicht alle Baumaschinen der Stufe IV mit Partikelfiltern ausgerüstet. Hier bedarf es wirtschaftlicher und vor allem einfach zu applizierender Nachrüstkonzepte, beispielsweise unser SMF®-ER-System mit externer Reinigung“, ergänzt Axel Middendorf, Leiter des Geschäftsbereichs Nachrüstung bei HJS. „Dieses zeichnet sich durch einfachen Aufbau auf die Maschine aus und kann mittels Schnellspannschellen ganz unkompliziert an- und abgebaut werden.“

Aufgrund der öffentlich geführten Diskussionen zu diesem Thema sehen sich Industrie und Hersteller einem immer höheren Druck ausgesetzt und müssen handeln. HJS bietet ein etabliertes Produktportfolio autarker und robuster Nachrüstsysteme an:

  • Wirtschaftliche Partikelfilter aus dem HJS-Baukasten zur Nachrüstung
  • SCR & SCRT Systeme inklusive vollständiger Peripherie
  • SMF®-AR Partikelfilter mit aktiver Regeneration
  • SMF®-ER innovative Wechselfilter

Vom 11. bis 17. April 2016 steht das HJS Team für Gespräche und Informationen rund um das Thema Abgasreinigungssysteme auf der bauma 2016 in Halle A5, Stand 203 zur Verfügung.

Pressekontakt:

HJS Emission Technology GmbH & Co. KG    

Stefan Lefarth

Dieselweg 12, D-58706 Menden/Sauerland

Telefon: +49 2373 987-0

E-Mail: hjs@hjs.com

Internet: www.hjs.com

Über HJS:

Als mittelständisches Unternehmen mit Sitz in Menden/Sauerland steht die 1976 gegründete HJS Emission Technology GmbH & Co. KG für langjährige Erfahrung und Kompetenz im Bereich der Abgasnachbehandlung. Rund 450 Mitarbeiter entwickeln, fertigen und vermarkten modulare Systeme zur Reduzierung von Schadstoffemissionen. Die innovativen Umweltschutz-Technologien kommen sowohl in der Erstausrüstung als auch in der Nachrüstung bei Pkws, leichten bis schweren Nutzfahrzeugen sowie bei mobilen und stationären Anwendungen im Non-Road-Bereich zum Einsatz. Neben Systemen für Otto-Motoren bietet HJS heute vor allem Lösungen für Dieselmotoren an – insbesondere zur Minderung von Rußpartikeln und Stickoxiden. Mit umfangreichen Patentrechten für DPF® (Diesel-Partikelfilter) und SCRT® (Selective Catalytic Reduction Technology) setzt HJS national und weltweit Maßstäbe.

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