17.10.2013

Saubere Busflotten mit HJS

Saubere Busflotten mit HJS!

Der Schutz vor Feinstaubbelastung und Stickoxiden (NOx) ist eines der wichtigsten Themen rund um den touristischen Reiseverkehr und öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Durch den Einsatz von SCRT®-Systemen können beide Schadstoffe – Stickoxide und Rußpartikel – aus den Abgasen weitgehend entfernt werden. Viele Busse fahren bereits gut gerüstet durch Europa – und erreichen somit die strengen EURO V-/EEV-Abgasstandards.

Menden, Oktober 2013 – Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) hat Dieselabgase als krebserregend für Menschen klassifiziert. Eine aktuelle Meldung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) besagt: Dieselabgase sind gefährlicher als bisher gedacht und werden auf die gleiche Gefahrenstufe mit Asbest, Arsen und Senfgas gestellt. Damit gelten Dieselabgase nun definitiv als Ursache für Krebserkrankungen. Der Einsatz von Dieselmotoren wird in allen Bereichen forciert, da er durch seinen effizienten Umgang mit Kraftstoff einen signifikanten Beitrag für eine CO2-Reduzierung leistet. Dennoch müssen Maßnahmen konzipiert und umgesetzt werden, um für bessere Luft in den Städten und damit für mehr Lebensqualität der Bürger vor Ort zu sorgen. Um einen Beitrag zur Verbesserung der Schadstoffbelastung zu leisten, nehmen Nahverkehrsbetriebe vielerorts eine Vorreiterrolle ein und modernisieren ihre Busflotten. Denn auch die Abgase der ÖPNV-Fahrzeuge tragen zur dicken Luft in deutschen Städten bei.

Saubere Luft durch innovatives SCRT®-System

In Bussen des öffentlichen Personennahverkehrs ist SCRT® (Selective Catalytic Reduction Technology) das zurzeit wirkungsvollste Abgasnachbehandlungssystem. Dieses speziell von HJS mitentwickelte und patentierte Verfahren senkt den Rußpartikelausstoß von Dieselmotoren um 99 Prozent und Stickoxidemissionen um bis zu 90 Prozent. Das sind optimale Voraussetzungen für eine ökologische und nachhaltige Mobilität im öffentlichen Nahverkehr.

SCRT-Technolgie von HJS!

Nachrüstung für aktiven Umweltschutz

Die SCRT®-Technologie gewährleistet eine konstant hohe Schadstoffminderung, ob der Bus an der Haltestelle steht oder zur nächsten Station fährt. Als sinnvolle Alternative zum Fahrzeugneukauf lassen sich SCRT®-Systeme auch nachträglich einbauen, zum Beispiel in Euro-III-Busse. Diese erreichen dann den strengen Euro V-/EEV-Abgasstandard. Ein großer Vorteil: Die Nachrüstung des Fuhrparks mit SCRT® lässt sich wesentlich schneller umsetzen als eine Kompletterneuerung. Vor allem angesichts knapper kommunaler Kassen ist der nachträgliche Einbau eine kostengünstige Alternative zur Neuanschaffung, denn die Nachrüstkosten betragen nur fünf bis sechs Prozent des Neupreises. Fahrzeuge, die bereits mit einem Dieselpartikelfilter ausgestattet sind, können um eine SCR-Einheit ergänzt werden. Das SCR-System ist speziell auf die Bedürfnisse der Busanwendungen abgestimmt und wandelt NOx-Emissionen in Wasser und unschädlichen Stickstoff um. So wird der Stickoxidausstoß im realen Betrieb um bis zu 90 Prozent gemindert.

Derzeit werden 100 Berliner Doppeldecker der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), die bereits den Euro IV Standard erfüllen, zusätzlich mit dem HJS SCR-System nachgerüstet. Hierdurch ergibt sich eine weitere Reduzierung der besonders schädlichen NOx Emissionen.

Für die Nachrüstung der Systeme in den Bussen müssen besondere Anforderungen erfüllt werden. Die Installation muss in den vorhandenen Bauraum integriert werden können, ohne die dort verbauten Komponenten zu beeinflussen. Das System wird von einer elektronischen Steuereinheit komplett überwacht und Informationen werden über ein Display angezeigt.

Auf dem Weg zu besserer Luftqualität rüsten immer mehr Städte und Kommunen ihre Busse mit umweltschonenden Technologien aus.

Die Vorteile der SCRT®-Technik auf einen Blick

  • Alle älteren Busse können den anspruchsvollen EEV-Standard erreichen
  • Eine hohe Wirksamkeit von bis zu 90% NOx/NO2-Reduktion, auch im realen Fahrbetrieb im Innenstadtbereich, ist nachgewiesen
  • Kosten für Beschaffung, Einbau und Betrieb sind verhältnismäßig niedrig im Vergleich zum erzielten Umweltnutzen und gegenüber einer Busneuanschaffung
  • Für die Kosten einer Neuanschaffung eines Solobusses können ca. 20 Fahrzeuge nachgerüstet werden
  • Nahezu alle Bustypen können mit SCRT® ausgerüstet werden

Kein Bus ohne Filter - Fallbeispiele: Nachrüstung in Berlin & Madrid

Nachrüstung in Berlin mit dem HJS SCR-System

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) rüsten 100 Berliner Doppeldecker nach, die bereits heute den Euro IV Standard erfüllen, zusätzlich mit dem HJS SCR-System aus. Durch diese Nachrüstung ergibt sich eine weitere Reduzierung der besonders schädlichen NOx Emissionen.

Nachrüstung in Madrid mit dem SCRT® System

Auch die Busflotte des Verkehrsbetriebs EMT Madrid wird aktuell nachgerüstet. Die HJS Abgasreinigungssysteme werden dort in 485 Stadtbusse eingebaut. Als Teil des Luftqualitätsplans 2011-2015 trägt die Nachrüstung dazu bei, die durchschnittliche jährliche Belastung der Stadt mit Schadstoffen wie Stickoxiden und Rußpartikeln zu entlasten, um somit die europäischen Grenzwerte einzuhalten.

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