Ausbildungsberuf Technische/-r Produktdesigner/-in

Auszubildende Jennifer Schäfer
Auszubildende Jennifer Schäfer

Schon vor Beginn der Ausbildung bietet HJS den neuen Auszubildenden im Rahmen eines Treffens die Möglichkeit sowohl einander, als auch den Großteil der Ausbilder kennenzulernen. Im Juni 2012 waren es Bowlen und Pizzaessen, die uns einander näher gebracht haben.

Meine Ausbildung zur Technischen Produktdesignerin startete am 01. August 2012.
Die ersten Monate verbrachte ich jedoch nicht in der Konstruktion, meiner eigentlichen Abteilung, sondern im Betrieb und konnte somit die Kolleginnen und Kollegen kennenlernen, mit denen ich später zusammenarbeiten würde.
Die erste Abteilung, die ich kennengelernt habe, war die Instandhaltung, durch die ich einen Monat lang einen Überblick über das ganze Unternehmen, die eingesetzten Maschinen und die Produkte bekommen konnte.

Anschließend verbrachte ich zwei Monate im Werkzeugbau, wo ich in ersten Kontakt mit technischen Zeichnungen kam, die nachher einen Hauptbestandteil meines Berufes bilden werden. Ich konnte lernen, wie Werkzeuge aufgebaut sind und wie die entsprechenden Zeichnungen dazu aussehen.

Im Musterbau, meiner vorläufig letzten Abteilung vor der Konstruktion, hatte ich dann noch mehr mit den eigentlichen Zeichnungen zu tun und musste selbstständig ein Muster bauen, mögliche Fehler oder Verbesserungen feststellen und lernte erste Mitarbeiter der Konstruktion kennen.

Seit etwas mehr als drei Monaten bin ich in meiner Abteilung und habe bereits eine Schulung für das Programm bekommen, mit dem ich arbeiten werde bzw. schon arbeite. Cimatron ist ein CAD (Computer Aided Design) Programm, mit dem 3D-Modelle erstellt werden können. Durch die 3D-Modelle kann man dann 2D-Ansichten erstellen, nach denen dann hauptsächlich gearbeitet wird.

Ich habe bereits einige Aufgaben übernommen, wurde also direkt in den Arbeitsablauf mit eingespannt. Jedoch wurde ich nie überfordert und ich habe immer einen Ansprechpartner, sollte ich auf Probleme stoßen.
Meine Arbeit umfasst zwar hauptsächlich das Erstellen von 3D-Modellen und den entsprechenden 2D-Zeichnungen, inklusive Bemaßungen; aber ich lerne auch andere Dinge, wie z. B. das Anlegen von Artikelnummern und Stücklisten.

Seit einigen Tagen lerne ich außerdem mit einem 3D-Scanner umzugehen, ein Gerät, mit dem zum Beispiel Katalysatoren eingescannt werden können, damit sie nicht aufwendig ausgemessen und neu konstruiert werden müssen.

In der Schule habe ich, unter Anderem, sogenannte Lernfelder; z.B. Technische Kommunikation, die sich mit dem Erstellen von Zeichnungen, den Normen, den Bemaßungen und Arbeiten am Computer befasst.
Außerdem gibt es das Lernfeld Werkstoffkunde. Wir lernen die Entscheidungen über den richtigen Werkstoff treffen zu können, der für ein Produkt bzw. für dessen Fertigung am besten geeignet ist. Ein weiteres Lernfeld ist Englisch, um internationale Kommunikation zu erleichtern oder überhaupt erst möglich zu machen und technische Fachbegriffe jederzeit zur Hand bzw. im Kopf zu haben.

Seit Februar 2013 haben wir für ein Halbjahr Deutsch und Sport, um Grundlagen zu wiederholen und Möglichkeiten zu bieten bei einem Bürojob trotzdem fit zu bleiben.

Die Arbeit bei HJS und der Unterricht in der Schule ergänzen sich perfekt. In der Schule werden mir die theoretischen Grundlagen zum erfolgreichen Arbeiten mitgegeben und durch die Arbeit wird die Theorie zur Praxis und die Praxis zur Routine.

Habe ich Euer Interesse an diesem Beruf und einer Ausbildung bei HJS geweckt?
Dann bewerbt Euch und werdet ein Teil des HJS-Teams!

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