Anwendungen
Anwendungen in der Kalk- und Zementindustrie
In der Kalk- und Zementproduktion entstehen durch Verbrennungsprozesse stark belastete Rauchgase mit hohen Staubkonzentrationen, chemisch aggressiven Bestandteilen und Temperaturen von über 450 °C. Daraus ergeben sich äußerst anspruchsvolle Anforderungen an die Filtration.
Konventionelle Gewebefilter sind in der Regel auf maximale Temperaturen von etwa 250 °C begrenzt. Die notwendige Kühlung der Rauchgase erhöht den Energieverbrauch, das Gasvolumen und die Komplexität der Gesamtanlage erheblich.
Vor diesem Hintergrund übertragen wir unsere bewährte Sintermetallfilter Technologie (SMF®) konsequent auf die industriellen Hochtemperaturprozesse. Die daraus resultierenden Vorteile sind sowohl technisch als auch wirtschaftlich klar messbar:
- Wegfall der energieintensiven Gaskühlung vor der Filtration
- Keine Volumenzunahme des Gases durch Kühlung, was kompaktere Anlagendesigns ermöglicht
- Reduzierter Bedarf an peripherer Anlagentechnik (Kühltürme, Quenchsysteme, zusätzliche Ventilatoren, komplexe Rohrleitungen)
- Vereinfachtes Anlagendesign mit geringerem Engineeringaufwand und weniger Schnittstellen
- Geringere Investitionskosten für Zusatzanlagen und Stahlkonstruktionen
- Verbesserte Nutzung der Abwärme durch höhere Gastemperaturen nach der Filtration
- Erhöhtes Potenzial zur Energiegewinnung, z. B. durch ORC-Systeme
- Zuverlässiger Schutz von Turbinen, SCR-Katalysatoren, Gaswäschern und CO₂-Abscheidungssystemen
- Verlängerte Lebensdauer selbst unter abrasiven Bedingungen
- Höhere Anlagenverfügbarkeit und reduzierte Betriebsrisiken
Praxisprojekte in der Kalk-, Zement- und Stahlindustrie liefern bereits umfangreiche Erfahrungen unter realen Prozessbedingungen. Diese Anwendungen zeigen eine hervorragende Abscheideleistung von 99,995 %. Im Vergleich zu keramischen Filtern sind SMF-Filterelemente deutlich robuster, schlagfester, verschleißresistenter und einfacher zu installieren
SMF® Heißgasfilter in der Kalk- und Zementindustrie
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